Mi. 8.2. 19 Uhr Eintritt 5 €, ermäßigt 3 €

Kino Kontemplation

Komm in den Garten

Kino Kontemplation zeigt den Film „Komm in den Garten“ und beschäftigt sich mit dem Asozialenparagraph 249 in der DDR. Wer nicht arbeiten wollte oder konnte, wurde als „arbeitsscheu“ abgestempelt und hart bestraft. Das Gesetz reicht bis zur Kaiserzeit zurück. Hierzu zeigen wir einen der letzten DEFA Dokumentarfilme aus dem Jahre 1990.

Wir freuen uns auf Regisseur Jochen Wisotzki.

Filmeinführung Prof. Dr Heiko Christians, Medienkulturgeschichte Universität Potsdam.

Inhalt

Porträt dreier Freunde aus der DDR. Dieter, der Maler, verbrachte wegen "Arbeitsscheu" zehn Jahre in Gefängnissen. Alfred, zum stellvertretenden Chefredakteur avanciert, geriet durch die Zwickmühle von Aufbegehren und Alkoholismus in Gefängnisse und Psychiatrien. Michael, der in Moskau Außenwirtschaft studiert hatte, wurde aus der Akademie gefeuert und lebt heute vom Lampenbasteln.
(Text DEFA Stiftung)
 

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