Fr 17.7. - 20:15 Uhr - Eintritt 5 €, ermäßigt 3 €

Kino im Quartier – Kurzfilme von Andreas Dresen

Andreas Dresen hat während der 1980er Jahre, insbesondere während seines Regiestudiums an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg (ab 1986) mehrere Kurz- und Dokumentarfilme gedreht, die oft den Alltag in der DDR thematisierten.

Dresen begann bereits Ende der 1970er Jahre als Amateurfilmer

1)    Konsequenzen - Peter, 25 (1987) 7 Min:
      Ein Kurzfilm, der sich mit persönlichen Konsequenzen im Leben junger Erwachsener auseinandersetzt.

2)    Was jeder muss (1988) 19 Min:
      Der Film porträtiert das junge Paar Simone und Dieter (beide 20), die ein Baby bekommen haben, während Dieter zur NVA (Armee) muss. Seine NVA-Zeit als Lade- und Richtschütze beeinflussten Dresen stark und prägte seinen Wunsch, Filme über die negativen Aspekte dieser Erfahrung zu machen.

3)    Nachts schlafen die Ratten (1988) 11 Min:
      In den Trümmern eines zerbombten Hauses wohnt ein alter Mann mit seinen Kaninchen.  Auf der Suche nach Kaninchenfutter begegnet er einem neunjährigen Jungen, der vor einer rauchenden Ruine sitzt. Der Junge bewacht seine in den Trümmern umgekommene Familie, damit die Ratten nicht die Leichen anfressen. Dem alten Mann gelingt es mit der Behauptung, dass Ratten nachts doch schlafen würden, sich mit dem Jungen zu verabreden, um ihm seine Kaninchen zu zeigen.  (filmundgeschichte.com)

4)   Zug in die Ferne (1989) 20 Min:
     Ein Film über Fernweh und Sehnsucht, der an einem Provinzbahnhof (Potsdam West) spielt und die Stimmung kurz vor dem Mauerfall im Oktober 1989 einfängt.

5)   Jenseits von Klein Wanzleben (1989) 41 Min:
     Die Dokumentation begleitet eine Sozialistische Brigade in Simbabwe.  Damit erhalten die Zuschauer einen zeitgenössischen Einblick die sogenannte Entwicklungshilfe der DDR.